PAUSE

21. – 23. Oktober

Mit dem zweiten Wochenende wollen wir Kunstpraktiken zeigen, welche sich dem Innehalten widmen. Dies soll ein Kommentar sein zu unserer jetzigen reizüberfluteten Gesellschaft, die geprägt von dem Gedanken ist, dass immer mehr in kürzerer Zeit produziert werden muss,wobei nur selten Zeit bleibt für das Bedenken und Überarbeiten der Organisationsstrukturen kollektiver Arbeitsprozesse und -praktiken. Bereits im Zuge der Corona-Pandemie gab es ein solches Innehalten und eine Hinterfragung althergebrachter Strukturen. Dies wurde weiter befeuert durch den Umstand, dass viele – auch Kunstschaffende – in dieser Zeit in eine noch prekärere finanzielle Lage geraten sind. Das zweite Aufführungswochenende soll diese Entschleunigung erneut aufgreifen und einen Moment der Reflexion als Ursprung von neuen Arbeitsprozessen verorten. Ein Brunch, gemeinsame Gespräche, Podiumsdiskussionen u.Ä. könnten Teil dieser Pause werden. Wir wollen Raum für die gemeinsame Reflexion der gegebenen sozialen und politischen Umstände schaffen. Es soll eine Atmosphäre kreiert werden, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig Ruhe und Entspannung vom Alltag schafft. Hier soll all das, was häufig als “Rahmenprogramm” eines Festivals verortet wird, im Fokus unserer Aufmerksamkeit eine neue Sichtbarkeit und Wertigkeit erlangen.

FREITAG

21. Oktober

SAMSTAG

22. Oktober

SONNTAG

23. Oktober